15. Mai 2026 | Aristoteles | Mannheim
Die Tugend als Weg zum Glück
Mit Aristoteles erhält die Frage nach dem guten Leben eine konkrete Gestalt. Glück erscheint nicht als Zufall oder Stimmung, sondern als Tätigkeit – als eine Weise zu leben.
Im Zentrum steht die Tugend. Sie bezeichnet keine moralische Strenge, sondern eine Haltung, die sich im Handeln bewährt. Tugend entsteht nicht durch Belehrung allein, sondern durch Übung, Gewöhnung und Entscheidung. Zwischen Übermaß und Mangel sucht Aristoteles das rechte Maß – nicht als starre Regel, sondern als Orientierung im jeweiligen Zusammenhang.
Der Abend eröffnet einen Denkraum, in dem Glück nicht als Gefühl verstanden wird, sondern als Ausdruck einer gelebten Praxis. Wie verhalten sich Charakter, Handlung und Lebensform zueinander? Und was bedeutet es, das eigene Leben als Aufgabe zu begreifen?
Denkbewegungen
- Glück als Tätigkeit (Eudaimonia)
- Tugend als eingeübte Haltung
- Das rechte Maß zwischen Übermaß und Mangel
- Handlung und Lebensform im Zusammenhang
Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Entscheidend ist die Bereitschaft, Fragen auszuhalten und Perspektiven nebeneinander bestehen zu lassen.
Veranstaltungsdetails
- Termin: Freitag, 15.05.2026 | 18:00 – 19:30 Uhr
- Ort: Philosophische Praxis | G7 22 | 68159 Mannheim
- Leitung und Moderation: Sofia Disson
- Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
- Beitrag: 21€ | Zahlung auf Rechnung | Anmeldung erforderlich
- Hinweis: Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Philosophische Werkstatt 2026


