26. März 2026 | Zwischen Sein & Werden | Online
Die Frage nach dem Guten Leben
Die Frage nach dem guten Leben begleitet die Philosophie seit ihren Anfängen – und entzieht sich doch jeder endgültigen Bestimmung. Bei Platon erscheint sie als Ausrichtung auf das Gute, bei Epikur als Suche nach Maß und Gelassenheit, bei Aristoteles als tätige Entfaltung menschlicher Möglichkeiten. Doch ist Glück ein erreichbarer Zustand – oder eine Bewegung, in der wir uns immer wieder neu verorten?
Zwischen Sein und Werden berührt diese Frage ein grundlegendes Spannungsverhältnis: Beständigkeit und Veränderung, Orientierung und Offenheit, Maß und Entwicklung. Wenn das Leben nicht nur als feste Gestalt, sondern als fortwährende Auslegung verstanden wird, verschiebt sich auch der Begriff von Erfüllung.
Diese Online-Reflexion greift die antiken Impulse auf und führt sie ins Gespräch. Nicht mit dem Ziel einer abschließenden Definition, sondern als gemeinsame Klärung dessen, was wir meinen, wenn wir vom guten Leben sprechen – und wie sich dieser Begriff im eigenen Denken bewegt.
Denkbewegungen
- Das gute Leben bei Platon, Epikur und Aristoteles
- Sein und Werden als Grundspannung menschlicher Existenz
- Maß, Gelassenheit und Tätigkeit als unterschiedliche Perspektiven auf Glück
- Orientierung im Offenen statt endgültiger Festlegung
Die Teilnahme ist unabhängig von den Präsenzveranstaltungen möglich. Entscheidend ist die Bereitschaft, philosophische Positionen als Anregung zu verstehen und eigene Vorstellungen im Gespräch zu befragen.
Veranstaltungsdetails
- Termin: Donnerstag, 26.03.2026 | 19:30 – 21:00 Uhr
- Ort: Online via Google Meet | Link per E-Mail nach Anmeldung
- Leitung und Moderation: Sofia Disson
- Beitrag: 21€ | Zahlung auf Rechnung | Anmeldung erforderlich
- Hinweis: Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Philosophische Werkstatt 2026


