Neue Narrative

Neue Narrative entstehen dort, wo die Welt nicht erklärt, sondern hinterfragt wird. Gemeinsam öffnen wir einen experimentellen Raum zwischen Philosophie, Kunst und Erfahrung.

Jeder Abend vereint Impulse, Dialog und ästhetische Praxis – mit spannenden Werken aus Kunst und Kultur. Es geht nicht um Antworten, sondern um Bewegung. Nicht um Bedeutung, sondern um Erfahrung. Darum, neue Formen des Denkens zu erproben – gemeinsam, im Experiment. Das Geschehen wird anonymisiert dokumentiert: Stimmen, Bilder, Spuren. Im Anschluss entsteht daraus ein künstlerisches Werk im Rahmen der Urban Art Philosophy.

@Contra`N | 68159 Mannheim

Kuratorische Leitung und Moderation

Sofia Disson arbeitet in Philosophischer Praxis in Mannheim. An der Schnittstelle von Philosophie, Kunst und öffentlichem Raum und entwickelt sie Denk- und Erfahrungsräume, in denen Reflexion als gemeinsame Praxis sichtbar wird.

Künstlerische Praxis im Raum

Ausgewählte Arbeiten des Künstlers Georg Münchbach sind im Raum präsent. Begleitet wird der Abend von seinem Sohn Falk Münchbach, der sich mit dem Werk seines Vaters auseinandersetzt. Münchbachs Werk bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst und Philosophie und eröffnet eine eigenständige Resonanzebene innerhalb des Denkraums. Die Arbeiten sind nicht als formale Ausstellung konzipiert, sondern wirken als Gegenüber im Prozess.

Gastgeber und Veranstaltungsort

Die Abende finden in einem separaten Raum (N) des Contra`N in Mannheim statt. Der Raum ermöglicht eine konzentrierte, geschützte Atmosphäre. Das Contra`N wurde 2025 von Alex Doss übernommen, der das Format begleitet und den Raum für kulturelle und philosophische Praxis öffnet.

Urban Art Philosophy

Urban Art Philosophy ist der künstlerische Kontext, in dem philosophische Fragestellungen in räumliche und visuelle Form überführt werden. Die während der Abende gesammelten Spuren – Stimmen, Fragmente, Bilder – werden nicht dokumentarisch verwendet, sondern künstlerisch transformiert. So entsteht aus dem Prozess eine eigenständige Arbeit, die Denken im öffentlichen Raum erfahrbar macht.

Rahmen der Veranstaltung

  • Insgesamt 4 Abende, separat oder als gesamte Reihe buchbar
  • Offizielle Dauer ca. 3 Stunden pro Abend – open End an der Bar
  • Kleine Gruppe mit ca. 6–10 Personen
  • Teilnahmebeitrag: 149 € pro Abend, Getränke und Snacks inklusive

Anmeldung erforderlich: Per verlinktem Google-Formular oder via E-Mail an info@philosophische-werkstatt.com. Hinweis: Diese Veranstaltung ist kein Seminar, Coaching oder Therapieformat. Aktive Beteiligung ist möglich und erwünscht, aber nicht verpflichtend. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Offenheit, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Ungewissheit auszuhalten, sind ausreichend.

Neue Narrative – Ein experimenteller Denk- und Erfahrungsraum

Je Freitag, 19:00 – 22:00 Uhr im Contra`N, Werftstraße 23, 68159 Mannheim. Anmeldung erforderlich.

Körper existieren nicht losgelöst. Sie stehen in Räumen, sie bewegen sich durch Zeit. Zwischen Ort, Situation und Moment entsteht, was wir sehen und wie wir verstehen.

Wie verändern Nähe und Distanz Wahrnehmung?
Wie prägt ein Raum Haltung und Bewegung?
Und wie schreibt sich Zeit in Präsenz ein?

Ein Abend über Erscheinung, Wahrnehmung und die Bedingungen von Präsenz.

Zentrales Werk: Die Gruppe. Plastik von Georg Münchbach

Form ist geronnene Bewegung. Linien und Figuren halten fest, was einmal im Fluss war.

Wie verwandelt sich Denken in Gestalt?
Wie bleibt in einer Form eine Spur von Zeit erhalten?
Und wie wird Material zum Träger von Erinnerung?

Ein Abend über Form, Spur und die Dauer von Gestalt.

Zentrales Werk: Lethe. Bildreihe von Georg Münchbach

Freiheit wird im Handeln konkret. Im Moment der Entscheidung zeigt sich Haltung.

Wie entsteht Verantwortung aus Wahlmöglichkeiten?
Wo beginnt Risiko?
Und was bedeutet es, die eigenen Handlungen zu tragen?

Ein Abend über Entscheidung, Handlung und die Sichtbarkeit von Haltung.

Zentrales Werk: Orpheus & Eurydike. Plastik von Georg Münchbach

Wir begegnen der Welt, machen Erfahrungen, erinnern uns und treffen Entscheidungen. Manches vergeht, anderes hinterlässt Spuren. Aus einzelnen Erlebnissen entstehen Zusammenhänge, aus Begegnungen neue Perspektiven. Und irgendwo darin gewinnt etwas für uns Bedeutung.

Doch woher kommt diese Bedeutung? Liegt sie bereits in den Dingen oder entsteht sie erst in unserer Begegnung mit ihnen? Welche Geschichten prägen unser Verständnis von Wirklichkeit? Und wann werden neue Narrative möglich?

Zum Abschluss der vierteiligen Reihe begegnen uns die Werke von Georg Münchbach erneut: Die Gruppe, die Bildreihe Lethe und die Plastik Orpheus & Eurydike. Erstmals treten sie gemeinsam in einen Raum und eröffnen unterschiedliche Zugänge zu den Fragen nach Bedeutung, Sinn und Sein.

Was bisher einzeln betrachtet wurde, kann nun neue Verbindungen eingehen – ohne vorzugeben, welche Gedanken, Erfahrungen oder Erzählungen daraus entstehen.

Pressemitteilung

Was geschieht, wenn philosophische Fragen nicht nur diskutiert, sondern gemeinsam erfahrbar gemacht werden? Wenn Kunst nicht nur ausgestellt, sondern zum Gegenüber wird – und aus gemeinsamer Erfahrung etwas Neues entsteht?

https://www.openpr.de/news/1316873/Neue-Veranstaltungsreihe-verbindet-Kunst-Philosophie-und-aesthetische-Erfahrung-in-Mannheim.html

Nächste Veranstaltung: 27. November 26 @Contra`N Mannheim

Woher kommt Bedeutung? Liegt sie bereits in den Dingen oder entsteht sie erst in unserer Begegnung mit ihnen? Welche Geschichten prägen unser Verständnis von Wirklichkeit? Und wann werden neue Narrative möglich?

Zum Abschluss der vierteiligen Reihe begegnen uns die Werke von Georg Münchbach erneut: Die Gruppe, die Bildreihe Lethe und die Plastik Orpheus & Eurydike. Erstmals treten sie gemeinsam in einen Raum und eröffnen unterschiedliche Zugänge zu den Fragen nach Bedeutung, Sinn und Sein.

Was bisher einzeln betrachtet wurde, kann nun neue Verbindungen eingehen – ohne vorzugeben, welche Gedanken, Erfahrungen oder Erzählungen daraus entstehen.