26. Mai 2026 | Aristoteles | Online
Die Tugend als Weg zum Glück?
Bevor wir uns im nächsten Monat der Frage nach Gerechtigkeit zuwenden, vertiefen wir unsere Debatte über die Frage nach dem guten Leben noch einmal im digitalen Raum:
Mit Aristoteles erhält die Frage nach dem guten Leben eine konkrete Gestalt. Für ihn liegt die Glückseligkeit – die Eudaimonia – nicht im bloßen Gefühl, sondern in einer Haltung der Tugend. Tugend versteht er als eine Form der Übung: als ein Finden des rechten Maßes zwischen Extremen, als ein tätiges Sich-Einüben in Klugheit, Mut und Besonnenheit.
Der Abend eröffnet einen Denkraum, in dem die Glückseligkeit mit Aristoteles als Ausdruck einer gelebten Praxis untersucht wird. Ist Aristoteles Tugendethik für uns noch relevant? Und was hieße es für uns heute, das eigene Leben als einen Weg der Einübung ins Glück zu begreifen?
Denkbewegungen
- Glück als Tätigkeit (Eudaimonia)
- Tugend als eingeübte Haltung
- Das rechte Maß zwischen Übermaß und Mangel
- Handlung und Lebensform im Zusammenhang
Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Entscheidend ist die Bereitschaft, Fragen auszuhalten und Perspektiven nebeneinander bestehen zu lassen.
Veranstaltungsdetails
- Termin: Dienstag, 26.05.2026 | 18:00 – 19:30 Uhr
- Ort: Online via Google Meet | Link per E-Mail nach Anmeldung
- Leitung und Moderation: Sofia Disson
- Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
- Beitrag: 21€ | Zahlung auf Rechnung | Anmeldung erforderlich
- Hinweis: Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Philosophische Werkstatt 2026


