Diskussionsrunde,  Mannheim

3. Juli 2026 | John Stuart Mill | Mannheim

Das Glück der Vielen?

Darf man lügen, wenn dadurch Leid verhindert wird? Mit dieser Frage beginnt eine Perspektive auf Moral, die sich grundlegend von Kants Pflichtethik unterscheidet.

Für John Stuart Mill entscheidet sich die moralische Qualität einer Handlung nicht an ihren Motiven, sondern an ihren Folgen. Moralisch richtig ist, was insgesamt mehr Glück und weniger Leid hervorbringt.

Doch lässt sich das Gute tatsächlich berechnen? Und was geschieht, wenn das Wohl vieler mit den Interessen einzelner kollidiert?

In dieser Philosophischen Werkstatt beschäftigen wir uns mit Mills Utilitarismus und erkunden damit eine weitere Perspektive in der Frage nach Gerechtigkeit.

Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Denkbewegungen

  • Der utilitaristische Ansatz „das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl“
  • Sind manche Formen des Glücks wertvoller als andere? Wer entscheidet das und nach welchen Kriterien?
  • Darf Moral das Wohl Einzelner dem Nutzen vieler unterordnen?

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Entscheidend ist die Bereitschaft, Fragen auszuhalten und Perspektiven nebeneinander bestehen zu lassen.

Veranstaltungsdetails

  • Termin: Freitag, 03.07.2026 | 18:00 – 19:30 Uhr
  • Ort: Philosophische Praxis | G7 22 | 68159 Mannheim
  • Leitung und Moderation: Sofia Disson
  • Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
  • Beitrag: 21€ | Zahlung auf Rechnung | Anmeldung erforderlich
  • Hinweis: Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Philosophische Werkstatt 2026

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